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Unser Fortschritt – unsere Zukunft

Astronomiereihe Teil 1 – Das Sonnensystem

Erstellt von neuronenfeuer am Mittwoch 17. November 2010

neuronenfeuer präsentiert den ersten Teil einer kleinen Astronomiereihe, welche uns das Universum, in dem wir leben, etwas näher bringen soll. Da das Universum so unfassbar riesig ist, wollen wir es häppchenweise kennenlernen.

Wir beginnen in Teil 1 also mit unserem eigenen Sonnensystem.

Welche Planeten befinden sich denn in unserem Sonnensystem? Wie groß sind diese und welche Entfernungen liegen dazwischen?

Erleben Sie eine kleine Tour durch unser Sonnensystem und entdecken sie die schon beachtliche Größe dieses doch so winzigen Teils des Universums.

Musik: Keala von “2012″

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Das verwendete Programm ist Celestia Version 1.6 ( kostenloser Download bei chip.de)
um die Rotationsbewegungen der Planeten und Monde zu zeigen, wurde in der Animation die Zeit zum Teil  mit dem Faktor x10000 beschleunigt.  Es wird empfohlen, das Video auf HD und in Vollbild anzuschauen.

Begriffserklärungen:

Lichtjahr (ly):  1 ly = etwas weniger als
10 000 000 000 000 km  (10 Billionen Kilometer)

Das Lichtjahr ist genau die Strecke, die das Licht in einem Jahr zurücklegen kann.
( Lichtgeschwindigkeit
c = 300 000 km/s  )

Astronomische Einheit (AE): 1 AE = 150 000 000 km ( 150 Millionen km)

Die astronomische Einheit ist genau der Abstand zwischen Erde und Sonne und wurde deshalb als Längenmaß eingeführt.

3 Kommentare zu “Astronomiereihe Teil 1 – Das Sonnensystem”

  1. Philipp sagt:

    Super Video! Waren so ziemlich alle interessanten Daten über die Planeten dabei, die mir auch bekannt sind.
    Und das Programm scheint ja auch ziemlich cool zu sein, mit dem man die Planeten/Monde und ihre Umlaufbahnen anzeigen lassen kann; macht die Sache sehr anschaulich, muss ich mir auch mal runterladen =)
    Zu Neptun hab ich letztens noch eine interessante Anekdote gelesen:
    1825 hat man in der Umlaufbahn von Uranus Unregelmäßigkeiten entdeckt und wusste zunächst nicht, was man davon halten sollte. Es gab mehrere Theorien dazu. Manche dachten, Uranus wäre von einem anderen Planeten aus der Bahn geworfen worden; andere, dass Newtons Gravitationsgesetz weiter draußen im Sonnensystem nicht mehr gilt; und wieder andere, dass es noch einen weiteren Planeten gibt, der die Bahnstörung verursacht. 1843 hat dann die königliche Akademie von Göttingen ein Preisgeld für denjenigen ausgesetzt, der das Problem innerhalb von 3 Jahren lösen kann. Hauptsächlich geht es bei der Sache dann um zwei Gruppen, die nach einer Lösung gesucht haben. Zum einen ein englischer Hofastronom (Sir Airy) und der Direktor der Sternwarte Cambridge (James Challis); und zum anderen ein französischer Mathematiker (Urbain Leverrier) und ein deutscher Astronom (Gottfried Galle). Beide Gruppen haben Berechnungen angestellt, wo sich der unentdeckte Planet befinden müsste, und mit den vorhandenen Teleskopen danach gesucht. Ende 1846 hat dann Galle aufgrund der neuesten Berechnungen von Leverrier nach dem Planeten gesucht, ihn aber nicht direkt gefunden (weil die Methoden noch nicht so ausgereift waren). Nach einem darauffolgenden Vergleich mit der kurz zuvor in der Preußischen Akademie der Wissenschaften veröffentlichten hochgenauen Sternkarte hat er den neuen Planeten dann aber doch, ein kleines Stück vom berechneten Ort entfernt, entdeckt. Diese Entdeckung war eine ziemliche Sensation, da zum ersten Mal ein Himmelskörper nur aufgrund von theoretischen Vorhersagen vorausgesagt wurde, und war auch dementsprechend prestigeträchtig. Die Engländer haben daraufhin gesagt, dass ihnen eigentlich genauso viel Ruhm an der Entdeckung gebühre, weil sie den Planeten nur um etwa einen Winkelgrad von der von Leverrier berechneten Stelle verschieden berechnet hätten und sie ihn auch schon einmal (unbewusst) im Visier gehabt hätten. Außerdem hätten sie auch keinen Zugriff auf die neue Sternkarte gehabt, sonst hätten sie den Planeten mindestens genauso schnell gefunden. Sie haben sogar die Forderung gestellt, den Namen für den 8. Planeten auswählen zu dürfen. Da Leverrier dem nichts entgegensetzen konnte, da ja nur Aussage gegen Aussage stand, musste er sich, solange er gelebt hat, auch den Ruhm mit den Engländern teilen und hat sich davon auch nie mehr erholt. Obwohl er später zum Direktor der Pariser Sternwarte berufen wurde, galt er als verbitterter, ungerechter Mensch, der schließlich sogar durch einen Aufstand seiner Belegschaft zum Rücktritt gezwungen wurde. Immerhin hat die internationale Astronomiegemeinde dennoch den Namensvorschlag von Leverrier akzeptiert und den Planeten Neptun genannt.
    Erst 1998 hat man dann im Nachlass eines verstorbenen Astronomen die alten Aufzeichnungen von Sir Airy gefunden, aus denen hervorging, dass die damaligen Rechnungen viel zu ungenau waren, als dass sie den Planeten hätten finden können. Zusätzlich hatten die Engländer auch schon eine Kopie von der angesprochenen Sternkarte, wodurch alle ihre Argumente (für Leverrier aber leider viel zu spät) entkräftet werden konnten.

  2. neuronenfeuer sagt:

    Hallo Philipp!

    Dankeschön! Prinzipiell hätte ich noch viel mehr über die Planeten gesagt, manche haben nämlich noch einige tolle Eigenschaften oder bemerkenswerte Dinge auf deren Oberfläche. Da wäre zum Beispiel Olympus Mons auf dem Mars noch zu erwähnen oder dass die Venus ein retrorotativer Planet ist, aber ich denke die 10 Minuten reichen erstmal! ;)
    Das Video war nach dem Kompilieren ohne Kompression 38,6 GB groß :D

  3. Doofmann sagt:

    Odd this publish is totaly unrelated to what I was searching google for, however it was listed around the first page. I guess your doing something appropriate if Google likes you enough to put you on the first page of a non related search.

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